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THERESA BELL: „SEPIA UND DER FLUCH DES TINTENDRACHEN“
In Band 2 der Saga um Sepia und die Tintenmagie bahnte sich Bedrohliches für die Bücherstadt Flohall an und selbst unter den Tintenwesen macht sich Unruhe breit. Sepia, in deren Adern ja selbst Tintenmagie fließt, sorgt sich jedoch mit ihren Freunden Sanzo und Niki am meisten um die drei großen Meister der Buchdruckerkunst, die fort sind.
Nun liegt die Fortsetzung der zuletzt immer düsterer werden Geschichte vor und Autorin Theresa Bell hat ihr den Titel „Sepia und der Fluch des Tintendrachen“ gegeben. Und genau mit diesem Monster beginnt das Buch in einem spannenden Prolog.
Der erzählt die Legende von Flo und dem Ungeheuer und wie die jungen Heldin es mit viel Mut und Cleverness überlistete und bezwang. Man weiß zwar, dass Flo danach zur Gründerin der nach ihr benannten Bücherstadt wurde, wo aber blieb sie selbst und was war der Schatz des besiegten Tintendrachen?
Dann aber geht es in die Jetzt-Zeit, wo eisiger Nebel auf Flohall liegt, der die Lichter verlöschen und Häsuer zu Staub zerfallen lässt. Und nicht nur die Bücher verschwinden, der ganzen Stadt droht der Untergang. Sepia weiß nur, dass einzig die verschwundene Seite des magischen Buches sie alle retten kann.
Dafür wagen sich Sepia, Niki und Sanzo durch ein verborgenes Portal und – gelangen direkt in die geheimnisumwitterte Welt von Flo, der Heldin von einst. Hier jedoch droht ein uralter Fluch und nicht nur für Flohall sondern die gesamte Welt.
Und während sich in der Bücherstadt der grauenhafte Nebel weiter voranfrisst, geraten die drei Freunde in dieser düsteren anderen Welt in wilde und lebensgefährliche Abenteuer. So überleben sie nur ganz knapp einen furchtbaren Kampf mit dem riesigen Tintenfresser.
Schon in den vorherigen Bänden waren manche Fährten und Symbole angedeutet und die kommen jetzt ebenso zum Tragen wie immer neue – und selten angenehme – Überraschungen. Die größte aber ist: die legendäre Flo taucht höchst persönlich auf! Und mit ihr noch mehr Tintenmagie und Alchemie.
Mehr aber sei von diesem mitreißenden Finale der ebenso atmosphärischen wie originellen Trilogie nicht verraten. Fazit: bis zur letzten Zeile nicht nur für junge Leser ab 10 Jahre eine hochklassige Fantasy-Geschichte mit Tiefgang.
# Theresa Bell: Sepia und der Fluch des Tintendrachen; 414 Seiten, ill.; Thienemann Verlag, Stuttgart; € 17
WOLFGANG A. NIEMANN (wan/JULIUS)
WOLFGANG A. NIEMANN (wan/JULIUS) THERESA BELL: „SEPIA UND DER FLUCH DES TINTENDRACHEN“
In Band 2 der Saga um Sepia und die Tintenmagie bahnte sich Bedrohliches für die Bücherstadt Flohall an und selbst unter den Tintenwesen macht sich Unruhe breit. Sepia, in deren Adern ja selbst Tintenmagie fließt, sorgt sich jedoch mit ihren Freunden Sanzo und Niki am meisten um die drei großen Meister der Buchdruckerkunst, die fort sind.
Nun liegt die Fortsetzung der zuletzt immer düsterer werden Geschichte vor und Autorin Theresa Bell hat ihr den Titel „Sepia und der Fluch des Tintendrachen“ gegeben. Und genau mit diesem Monster beginnt das Buch in einem spannenden Prolog.
Der erzählt die Legende von Flo und dem Ungeheuer und wie die jungen Heldin es mit viel Mut und Cleverness überlistete und bezwang. Man weiß zwar, dass Flo danach zur Gründerin der nach ihr benannten Bücherstadt wurde, wo aber blieb sie selbst und was war der Schatz des besiegten Tintendrachen?
Dann aber geht es in die Jetzt-Zeit, wo eisiger Nebel auf Flohall liegt, der die Lichter verlöschen und Häsuer zu Staub zerfallen lässt. Und nicht nur die Bücher verschwinden, der ganzen Stadt droht der Untergang. Sepia weiß nur, dass einzig die verschwundene Seite des magischen Buches sie alle retten kann.
Dafür wagen sich Sepia, Niki und Sanzo durch ein verborgenes Portal und – gelangen direkt in die geheimnisumwitterte Welt von Flo, der Heldin von einst. Hier jedoch droht ein uralter Fluch und nicht nur für Flohall sondern die gesamte Welt.
Und während sich in der Bücherstadt der grauenhafte Nebel weiter voranfrisst, geraten die drei Freunde in dieser düsteren anderen Welt in wilde und lebensgefährliche Abenteuer. So überleben sie nur ganz knapp einen furchtbaren Kampf mit dem riesigen Tintenfresser.
Schon in den vorherigen Bänden waren manche Fährten und Symbole angedeutet und die kommen jetzt ebenso zum Tragen wie immer neue – und selten angenehme – Überraschungen. Die größte aber ist: die legendäre Flo taucht höchst persönlich auf! Und mit ihr noch mehr Tintenmagie und Alchemie.
Mehr aber sei von diesem mitreißenden Finale der ebenso atmosphärischen wie originellen Trilogie nicht verraten. Fazit: bis zur letzten Zeile nicht nur für junge Leser ab 10 Jahre eine hochklassige Fantasy-Geschichte mit Tiefgang.


# Theresa Bell: Sepia und der Fluch des Tintendrachen; 414 Seiten, ill.; Thienemann Verlag, Stuttgart; € 17
WOLFGANG A. NIEMANN (wan/JULIUS)